Gefühlschaos

Der Countdown läuft. Morgen startet meine Reise.

Die letzten Wochen waren komisch. Ich habe in meinem Leben schon viele schöne Orte bereist, aber nie alleine, deswegen ist diesmal alles anders.

Die Zeit vor der Abreise war zwar wunderschön, dennoch kann man es alles nicht so richtig genießen. Man vegetiert sozusagen vor sich hin. Man versucht jeden Augenblick festzuhalten und zu genießen, aber man hat immer die Reise im Kopf. Man versucht noch so viel mit seiner Familie und Freunden zu machen, aber irgendwie ist man nie richtig bei der Sache. Das Thema „Auslandsaufenthalt“ findet in jeder Konversation seinen Platz und ist aus meinem Leben eigentlich gar nicht mehr wegzudenken.

Klar, ich habe mich dafür entschieden, aber trotzdem kann man zweifeln (ich denke zumindest, dass es bei anderen auch so ist). Man versucht alles vor sich herzuschieben. Rucksack kaufen ging noch richtig einfach. Auf die Impfungen hatte ich überhaupt keine Lust. Jetzt ist Kofferpacken an der Reihe. Vor ein paar Wochen habe ich schon die wichtigsten persönlichen Gegenstände, die ich unbedingt mitnehmen möchte, zusammengepackt, da ich weiß, wenn ich es kurz vorher mache, nehme ich alles mit.

Natürlich überwiegen die Tage an denen man sich auf die Reise freut. Ich freue mich zum Beispiel riesig darauf mit Selina zusammen ein neues Abenteuer zu starten! (Zur Info: Selina ist schon seit drei Wochen in Australien, da es bei mir ziemlich spontan war, sind wir getrennt geflogen) Ich freue mich auf die Höhen und Tiefen und bin gespannt wie wir diese meistern werden. Ich freue mich darauf unsere alte Freundschaft wieder aufleben zu lassen. So lange hatten wir keinen Kontakt und ich bin so froh, dass wir jetzt wieder zueinander gefunden haben.

Wir beide hatten den Traum ins Ausland zu gehen. Es steht auf unserer To-do-Liste (wenn ich angekommen bin, werde ich noch einen Artikel über unsere To-do-Liste schreiben). Ich freue mich auch darauf mich weiterzuentwickeln. Ich habe keine Ahnung wie ich in manchen Situationen reagieren soll, wenn meine Eltern nicht da sind. Meine Eltern und ich haben ein sehr gutes Verhältnis. Wir lachen oft zusammen, ich kann mit ihnen jeden Scheiß machen, sie sind immer für mich da und unterstützen mich bei meinen Träumen. Ich bin sehr dankbar, dass sie mir diese Reise ermöglichen <3.

Die Reise wird viele Abenteuer mit sich bringen. Positive und negative. Und ich werde versuchen alle zu genießen und freue mich auf jedes einzelne. Auf die Tage, wo man einfach nur nach Hause möchte und auf die, wo alles gut läuft. Ich bin bereit. Noch nicht ganz, aber spätestens im Flugzeug bin ich bereit (muss ich bereit sein).

Ich freu mich, dass ich Euch auf diese Reise mitnehmen kann!

xoxo

Lara

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4 Gedanken zu “Gefühlschaos

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